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*IN TAKT *
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Atem
Rhythmus


Natura in constanta 27,32
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Gedanken

 

MEINE BIOGRAPHIE IST MEIN BEKENNTNIS:
Am 1. juni 1966 bin ich in Wien geboren. Im 9. Bezirk Alsergrund. Meine Mutter ist zu Fuss zur Entbindung gegangen, über den Stephansplatz, davor hatte sie noch mit der Nebelomama telefoniert. Sie sagte mir immer: "als du geboren wurdest haben die Rosen geblüht." Rosen haben mein Leben begleitet. Freudvoll und auch schmerzhaft. Auch wundervoll. Meine Mutter ist eine geborene NEBEL und Sozialarbeiterin im Ruhestand. Mein Vater, 33 in Schlesisen- Neisse Neuland geboren, war Tischlermeister im 21. Bezirk, Floridsdorf- auch im Ruhestand. Mit 6 Jahren besuchte ich die Volkschule in der Czernyngasse 2. Bezirk. Ende des 1. Schuljahrs spielte ich im Hof der Schule "das Dornröschen". Mein Vater war da und ich hatte ihn ganz hinten in der Menge gesehen. Anfang der 2. Klasse nahm mich mein Mutter aus der Schule, weil meine Lehrerin ihr sagte, dass sie mich nicht leiden kann weil ich rote Haare habe. Das fand ich sehr ungerecht, weil ein anderes, sehr vornehmes Mädchen Namens Nina auch rote Haare hatte, die sie sehr zuvorkommend behandelte. Ich war sehr traurig darüber und hatte ein tiefes Empfinden von Unrecht. Ich wechselte in die Volkschule Novaragasse. In den Tagen meiner Kindheit war mir mein um drei Jahre jüngerer Bruder Bernhard ein treuer Spielgefährte und wir hatten viel Spass zusammen. Mit 10 Jahren bekam ich dann in der Musikschule 2 Czerningasse Klavierunterricht, unter Anderen bei Meinhard Prinz. 5 Jahre lang. Von 10-14 besuchte ich das Gymnasium in der Zirkussgasse. Ich glaube da habe ich angefangen frech zu werden, zumindest in den Augen des "Lehrkörpers". Meine Antwort auf die Schulsituation in dieser Zeit, denn verschiedene Erlebnisse waren sehr demütigend. Einmal ist einem Mädchen bei der Klassentür eine Perlenkette gerissen und die Perlen sind zu Boden gefallen. Die Pause war gerade eingeläutet und wir hatten Mathematik gehabt. Der "Professor" ging durch die Perlen, ich stand in unmittelbarer Nähe und hatte mit den Perlen nichts zu tun. Doch er meinte: "Hartl heb das auf". Ich erwiderete ihm das die Perlen nicht mir ghören. Er bestand darauf und drückte mich mit der Hand zu Boden. Er stand in Mitten der Perlen und ich mußte auf dem Boden knieend ihm zu FÜssen, die fremden Perlen aufheben. Mit 14 gabe es in der Familie ziemliche Unruhe, denn mein Vater hatte die Entscheidung getroffen nicht mehr bei uns zu wohnen. Ich erinnere mich, dass ich die Schule wechselte, auf den Widnergürtel im 4. Bezirk - Mädchengymnasium. Mein Vater holte mich 1 Jahr lang jeden Freitag ab und wir gingen Mittagessen. In den verschiedensten Lokalen Wiens, das war fein. Das Mädchengymnasium ging mir ziemlich auf die Nerven und ich war wohl sehr unausstehlich und frech für meine Schullehrer. Ich hielt es dort nur 1 Jahr aus und konnte dann, da ich Klavier lernte in die Neustiftgasse wien 7, ins Musikgymnasium wechseln. In dieser Zeit habe ich zu rauchen begonnen( und das lange bis ich mit der Stimmarbeit anfing.) Ich war sehr unglücklich auch in dieser Schule und konnte nicht viel damit anfangen. Ein "enfant terrible". In dieser Zeit lernte ich über meine Schwester Jutta, die um ein paar Jahre älter ist als ich, das Dramatische Zentrum in Wien 7, kennen und Assunta Spissu. Die damals eine Tanztheaterausbildung anbot. Ich hatte einen WS mitgemacht und war zu tiefst beglückt, dass es soetwas zu lernen gab. Ich war enstschlossen die Schule zu verlassen und die Tanztheaterausbildung mit täglichen Training von 5 Stunden zu machen.(Mo-Sa) 1 Jahr lang. Ein highlight dieser Zeit war wohl die Straßentheateraktion am wiener Graben. Nach einem Jahr hatte sich die Truppe aufgelöst. Es gab Probleme die ich damals nicht nachvollziehen konnte. Dannach folgten Theaterseminare bei Neylya Veksel und ein Job als Kellnerin in einer Creperie. Dannach entschloss ich mich die Tanzpädagogikausbildung am Wiener Konservatorium 1, zu machen. Meine Leidenschaft war die Improvisation im Tanz, damit hatte ich aber in der damaligen Ausbildung nicht viel Platz und die stringente Form der Rosalia Chladek Technik ging mit meiner Vorstellung von Tanz nicht überein. Ein Seminar bei Nelya Veksel, eine russiche Theaterpädagogin gab mir den entscheidenden Impuls mich an der staatlichen Schauspielschule zu bewerben. Am Mozarteum in Salzburg klappte es. Dannach folgten verschiedene Engagements. "Das Beste"an sich war das Burgtheater in Wien, mit "Blaubart ein Puppenspiel"Nach einem Fragment von Georg Trakl. Eine wunderbare Inszenierung mit Cesare Lievi als Regiesseur. Wir spielten das Stück ein Jahr lang. Gastierten damit in Civitale (Italien) und in Berlin am Theaterfestival. Doch ich suchte das " freie Theater" und arbeitete mit verschiedenen freien Gruppen im Deutschen Sprachraum für wenig Geld. In dieser Zeit trat ich aus der katholischen Kirche aus. Denn in der Schauspielarbeit war mir die Authentizität des Wortes eine innere Verpflichtung geworden der ich treu sein wollte. Und um das ich mich in meinem Lernen als Schauspielerin und später als Pädagogin, aber auch als Mensch immer bemüht habe. In der kath. Kirche empfand ich das "wahre Wort" nicht eingelöst. Damit möchte ich keines Weg einzelnen Menschen die sich dieser Religion zugehörig fühlen, ihr aufrichtiges Wort absprechen. Jedoch der Institution konnte ich nie Vertrauen oder Glauben entgegenbringen.
So der Entschluss und seine Umsetzung. Das war gar nicht so einfach, denn mein Vater war als ehemaliger KAJ (Katholische Arbeiterjungend) Diözesanführer (bis 1958) zu seiner Zeit eine Persönlichkeit in der katholischen Kirche mit vielen Freunden. So war meine Handlung in den Augen Vieler (Nachbarn und Angehöroge der Pfarre) eine Frechheit bzw. Provokation. Natürlich nur vor vorgehaltener Hand keines wegs direkt. Doch möchte ich auch sagen, dass ich durch meine Eltern und ihre Art zu leben die Liebe zu Jesus Christus erfahren habe. Die Taufe in der Heimatpfarre St. Johann Nepomuk im 2. Wienergemeindebezirk und die Erstkommunion in Seckau bei Knittelfeld in der Steiermark waren besondere Rituale im Kreise der Menschenfamilie im Namen Jesus Christus oder auch Jeshua genannt und angerufen, die mich tief geprägt haben.

In Deutschland folgten Verschiedene Stationen: Freiburg in Baden Würtemberg, da lebt ich mit meinem damaligen Freund Burkart. Unter anderem in einem aufgelassenen Schwimmbad. Dann arbeitete ich in Marburg an der Lahn, im Theater neben dem Turm. Hamburg, Kampnagelfabrik. Dazwischen immer wieder Berlin. 1997 ging ich nach Wien zurück. Machte ein Jahr lang Kindertheater in einer Wiener Theatergruppe. Wir tourten durch Österreich in Schulen und Theaterspielstätten. Mit dem one woman projekt "Kennen Sie Wien " was ich selbst inszenierte besuchte ich Kroatien Zagreb, Osjek (kurz nach dem Krieg) und spielte es in Österreichischen Kulturstätten und spielte es in Wien. Dann lernte ich in München die Arbeit mit den Atemtypen kennen und eine wichtige Zeit begann. Die Auseinadersetzung mit diesem Phänomen war für mich sehr phaszinierend und meine intensive Beschäftigung mit der Stimme, dem Atem begann und mündete in der Ausbilung zur Integrativen STimmtrainerin bei Romeo 2002-04. Meine Diplomarbeit verfasste ich unter dem Titel "Ein Weg". 1999-2000 arbeitet ich nochmals als Schauspielerin in Salzburg am Toihaus. Schauspielseminare in öffentlichen Schulen in Österreich waren ein Teil dieses Engagements. Dann zog ich mit meinem damaligen Freund Hary nach Köln. Arbeitete als Schauspieldozentin in Köln Poll. Die Möglichkeit Projekte selbständig durchzuführen mit StudentenInnen die beherzt und mit Engagement dabei waren waren für meine Arbeit bedeutsam da sie creatives arbeiten erst ermöglichten. Und im Ergebniss sehr sinnliche und lustvolle Projekte auf der Bühne zusehen und zu hören waren. DAs gilt sowohl für das Chorsprechen in der Gruppe als auch 2 Inszenierungen im Ensamble auf der Bühne in denne ich regie führte. Familiere PRozesse waren der Auschlag für eine neuerliche Veränderung in meinem Leben. Meine Schwester Elisabeth verstarb im Dezember 2004 im 41. Lebensjahr an der Krankheit Krebs. In der Sterbebegleitung meiner Schwester Lisi waren wir in ihrer Todesstunde zu Dritt: Meine Mutter, meine erste Schwester Beate und ich. Für jeden von uns 4 Frauen wohl eine sehr tiefe, einmalige und unterschiedliche Erfahrung. Wieder in Köln erfuhr ich im Mai des daraufolgenden Jahres über einen Freund Namens Martin, dass an der KUG Graz eine Stelle vakant ist. " Lerhrbeauftragte für Stimme und Sprecherziehung".Ich segelte sozusagen nach Graz und es war gleich einem Wunder. Ich macht die Lehrprobe und 3 Monate später war ich da. Das war einfach und toll! Eine Gute, Interessante, Lehr- und Lernreiche, jedoch auch eine sehr schwierige Zeit begann. Das Institut an dem ich arbeitete war in sich sehr zerstritten und kongruente Kommunikation mit den dort beschäftigten Lehrern war kaum möglich. Ein konstruktiver Aspekt war jedoch eine "Weiterbildungsmaßnahme"die ich durch meine damalige Vorständin machen konnte,und zwar an der Karl Franzens Universität Graz - "Karriereprogramm für Wissenschafterinnen"für Lehrende verschiedener Institute der Fakultäten. In dieser Zeit habe ich begleitend zu meiner praktischen Tätigkeit als STimmpädagogin ein 230 seitiges Scriptum verfasst unter dem Titel "Atem hoch drei." Zwistigkeiten, Rivalität und Neid haben es nicht zugelassen dass meine Arbeit unterstützt und veröffentlicht wird. Die Spaltung im Institut reichte von der obersten Etage bis hin zu den Studenten. Als einfache Lehrbeauftragte mit der Posistion einer Assistentin konnte ich da nicht viel ausrichten. So beschränkte sich mein Tun auf den Einzelunterricht. Was ich mit viel Freude Engagement und der Effizenten Methode des Int. STimmtrainings, nach Alavi Kia, auch tat.
Ich verließ das Institut im Herbst 2009.
Ja und jetzt, ist jetzt jetzt ...
MHM! Das auffällige an meiner Biographie ist mir, das ich alle 4-5 Jahre den Standort wechseln muss, ob das was mit dem Lauf der Sonne zu tun hat? Oder mit meiner Seelenverwandschaft zum jüdischen Volk. Die Meister in der Wanderschaft und Lebenskunst sind. Ich weiß es nicht. Ein neuer Umzug steht bevor, Wien. Mal sehen wo ich in weiteren 5 Jahren leben werde! Vielleicht auf einer Insel! :-)
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Korrektur und Nachtrag am 15. juni dieses jahres